BUND-Streuobstwiese in Lehe und Meldorf

1. Bild: Margrit Staack und Ulla Metschies bei der Arbeit auf der Streuobstwiese.
2. Bild: BUND-Freunde mit reicher Ernte auf der Streuobstwiese in Lehe.
3. u. 4. Bild: Streuobstwiese in Meldorf mit Apflelbaum Krügers Dickstiel.

Weit verbreitet waren früher Grüngürtel um Dörfer und Städte. Die Steuobstwiesen lieferten Obst und Viehfutter und boten zugleich Schutz vor Wind und Trockenheit. Doch viele Baumwiesen mussten und müssen weichen - für Neubaugebiete, Straßen, Gewerbegebiete. Auch ist für viele Landwirte die zeitintensive Pflege der hochstämmigen Bäume längst nicht mehr rentabel. Viele setzen stattdessen auf Obstplantagen mit niederstämmigen Bäumen. Zeitweise wurde gar die Rodung ausgedehnter Streuobstflächen prämiert, so dass der Bestand an Hochstämmen seit Mitte des letzten Jahrhunderts an vielen Orten dramatisch zurückging. Auf den verbliebenen Streuobstwiesen sind die Bäume oft überaltert.

Der BUND kämpft für den Erhalt der Streuobstwiesen. Sie haben viele Funktionen und sind ein ein wichtiges Natur- und Kulturerbe unserer Heimat.

Zur Streuobstwiese bei Lehe:
Diese Streuobstwiese wurde Ende 2001 von dem dortigen Angelverein "Anglerzunft Eiderkante e.V." und der BUND Ortsgruppe Lunden mit 25 Obstbäumen (Apfel- und Birnenbäumen) angelegt.

Sie wird seit einigen Jahren von der BUND Kreisgruppe Dithmarschen betreut und ist im Jahre 2015 mit einem sehr interessanten Informationsschild von der BUND Kreisgruppe Dithmarschen ausgestattet worden. Das Obst dort ist sehr schmackhaft und wird regelmäßig im Herbst bei stattfindenden Pflegearbeiten der BUNDler geerntet.

Folgende Obstsorten sind dort angepflanzt worden:
Birnen: Graf Moltke und Lübecker Sommerbergamotte
Äpfel: Dithmarscher Borsdorfer, Stina Lohmann, Finkenwerder Herbstprinz und Holsteiner Cox

Zur Streuobstwiese in Meldorf:
Diese Streuobstwiese wurde 2013 in Zusammenarbeit mit dem Grunderwerbverein Meldorf (Gartenverein) auf Vorschlag des dortigen Vorsitzenden Dr. Otto Hüttenrauch geplant und dem Obstfachmann Dr. Paulsen und anderen Aktiven mit der BUND Kreisgruppe Dithmarschen angelegt.

Auf ihr wachsen über 30 Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche). Die einzelnen Arten können auf den interessanten Informationsschildern, die im Jahre 2015 von der BUND Kreisgruppe Dithmarschen dort aufgestellt wurden, nachgelesen werden. Genauso wie die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, die dort und auf anderen Obstwiesen vorkommen.

Die Wiese wird ein- bis zweimal jährlich im Spätsommer gemäht von Herrn Hammerich mit seinem alten Lanz-Bulldog-Trecker und den BUND-Aktiven aus Dithmarschen. Im Herbst kann auch dort leckeres Obst von den BUNDlern und den Gartenvereinsmitgliedern geerntet werden.

Über Interessierte und Helfer bei den Arbeiten auf den Obstwiesen freuen wir uns.

 

 

 

 

 



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